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Projekte

Auf den nachfolgenden Seiten werden die Projekte vorgestellt, die derzeit vom Stadtentwicklungsverband Ulm / Neu-Ulm betreut und begleitet werden.

Ulrike Sauter

Wirtschaftsförderung

Tel.: 0731/161-2366
u.sautter@ulm.de

Migrantenökonomie

Bedarfsentwicklung, Coaching und Qualifizierung von Gründungswilligen, Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund in der Region Ulm

Ziel der Region Ulm/Neu-Ulm ist es, die Existenzgründung bei ExistenzgründerInnen und Selbständigen mit Migrationshintergrund zu unterstützen und in der Zielregion zu festigen, damit sie erfolgreich auf dem Markt bestehen können. 
Trotz der zunehmenden ökonomischen Bedeutung sind nur unzureichend Informationen über Unternehmer/-innen mit Migrationshintergrund vorhanden.

So sind kaum Rückschlüsse auf die speziellen Bedürfnisse und Strukturen dieser Betriebe möglich. Einige Untersuchungen zeigen, dass die Gründungsintensität bei Personen mit Migrationshintergrund höher ist als bei Einheimischen. Vielfach muss das erst neu gegründete Unternehmen jedoch bereits nach kurzer Zeit wieder schließen.

Als Ursache werden neben allgemeinen Informationsdefiziten die Beratungsresistenz gegenüber lokalen Wirtschaftsinstitutionen, die schlechte Gründungsplanung und die mangelnde kaufmännische Qualifizierung aufgeführt. Diese Ausgangslage lässt darauf rückschließen, dass diese Zielgruppe trotz eines intensiveren Beratungsbedarfs die für eine erfolgreiche Existenzgründung erforderlichen Maßnahmen nur in sehr geringem Maße in Anspruch nimmt.

Es besteht folglich der Bedarf für eine zielgruppenspezifische Förderung. 
Dafür ist eine zentrale Anlaufstelle geschaffen worden, in der v.a. Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten: der Unternehmerverband Alb-Donau (ADUV e.V.). In dieser Funktion ermittelt er den zielgruppenspezifischen Bedarf und bündelt die bisher angebotenen Maßnahmen der zuständigen Institutionen auf kommunaler Ebene.

Unternehmensbefragungen

Unternehmensumfrage SUN und InnoSUED 2021

Unternehmensumfrage „Wissenstransfer“ – Innovationen durch Kooperationen Zur Zusammenarbeit von Unternehmen mit Hochschulen und Öffentlicher Hand aus Sicht von regionalen Akteuren

Die Region Donau-Iller-Riß gehört zu den wirtschaftsstarken Regionen Deutschlands und verfügt über eine hohe Innovationskraft. Doch die Region will mehr: Ziel ist es, sich unter den 25 stärksten und innovativsten Wirtschaftsregionen in Europa zu positionieren. Dafür soll die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und öffentlicher Hand enger werden. InnoSÜD, der Transferverbund der vier Hochschulen Biberach, Neu-Ulm, Technische Hochschule Ulm und Universität Ulm hat in Kooperation mit dem Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm und nanuuu zwischen Oktober und Dezember 2021 eine Online Unternehmensumfrage durchgeführt, bei der regionale Firmen aus vielen verschiedenen Branchen nach ihren Meinungen und Bedürfnissen gefragt wurden.

Als wichtigste Ergebnisse nennen die Akteurinnen Dr. Julia Kipper-Albertini, Ivanka Burger und Ulrike Sautter das große Interesse der Unternehmen an einer Kooperation mit den Hochschulen. Bereits drei Viertel der Unternehmen arbeiten mit Hochschulen zusammen, gut 80 Prozent halten dies für erstrebenswert. Die Unternehmen versprechen sich von den Kooperationen mit Hochschulen die gemeinsame Generierung von Ideen, das Erarbeiten relevanter Ergebnisse und einen beiderseitigen Austausch auf Augenhöhe. Der Zugang zu Fachexpertise und dauerhafte strategische Kooperation sind ebenfalls bedeutsam.

In Bezug auf welche Wissenschafts- und Wirtschaftskooperationen von Interesse sind, ist dies gleichverteilt zwischen bilateralen Projekten, drittmittelgeförderten Kooperationen, Projekten mit weiteren Firmen sowie Angeboten für regionale Unternehmen und Organisationen. Die große Mehrheit der Unternehmen steht Angeboten der Hochschulen wie Dialog- und Austauschformaten und Innovationslaboren interessiert gegenüber.

Besonders mit Blick auf verwertbare Resultate, ist die Umsetzung von Forschungsergebnissen, die Nutzung von Test- und Reallaboren und eine verstärkte Unterstützung von Ausgründungen/Gründerzentren wichtig, wie es sie beispielsweise im Bereich der Wissenschaftsstadt Ulm, der Edisonallee Neu-Ulm und StartupSÜD bereits gibt.

Gefragt nach den Inhalten einer Zusammenarbeit, waren Künstliche Intelligenz und Digitalisierung die mit Abstand am häufigsten genannten Themen, gefolgt von einem breiten Themenspektrum wie Nachhaltigkeit, Energie, Neue Geschäftsmodelle, Medizintechnik, Automatisierung und Mobilität.

Und welche Unterstützungsangebote wünschen sich Firmen? Die meisten der befragten Unternehmen nannten die Bereitstellung einer Informations- und Vernetzungsplattform von Wirtschaft, Kommunen, Hochschulen, Studierenden, Startups, Kammern und Verbänden, wie es nanuuu im Ansatz ermöglicht. Auch der Wunsch nach mehr Transparenz, zu bereits bestehenden Angeboten zur Vernetzung hier in der Region, wurde formuliert.

Abschließend ist festzustellen, dass die
Zusammenarbeit mit den Hochschulen auf Augenhöhe für die Generierung neuer Ideen für die Unternehmen in der Region ein wesentlicher Faktor ist, um ihre Wirtschaftsleistung und Innovationskraft zu stärken.

Unternehmensumfrage

Weiter Informationen unter “Aktuelles – Unternehmensumfrage SUN und InnoSUED”

Unternehmungsbefragung Max-Eyth-Straße/Otto-Hahn-Straße 2013

Die Unternehmensbefragung im Bereich Max-Eyth-Straße und Otto-Hahn-Straße bezieht sich auf ein sehr heterogenes Gebiet. Teile in der Lessingstraße wurden als Lagereien entlang der Eisenbahn bereits vor dem 2. Weltkrieg angelegt. Der westliche Bereich zwischen Max-Eyth-Straße und Otto-Hahn-Straße wurde dann überwiegend zwischen 1945 und 1970 besiedelt. Der Bereich östlich der Otto-Hahn-Straße und die Böttgerstraße folgte dann Mitte der 90er Jahre. Der Bereich Pfuhler-Ried-Nord ist noch in der Vermarktung. Insbesondere das Gebiet an der Max-Eyth-Straße hat einen Strukturwandel erfahren.

Jedes zweite Unternehmen bewertet seinen Standort mit gut bzw. sehr gut. Nimmt man die Note befriedigend noch hinzu, dann sind 80 % der Unternehmen mit ihren jeweiligen Standort zufrieden. Eine differenzierte Betrachtung der Standortbedingungen ergab eine gute Beurteilung bei der Lage (66 %), der Beleuchtung (55 %) oder der Verkehrsanbindung PKW (51 %). Auch bei fast allen anderen Standortfaktoren war die Note 2 der am häufigsten vorkommende Wert wie z. B. bei der Verkehrsanbindung LKW (46 %), der Sauberkeit (46 %) oder dem äußeren Eindruck (46 %). Nur bei der Parkplatzsituation gab es ein „befriedigend“ (26 %) als beste Bewertung.
Der größte Handlungsbedarf wird bei dem Thema Breitbandversorgung gesehen. 

Aktuell ist das Gebiet nur mit 2 Mbit bis 6 Mbit versorgt. Da das Thema der guten Breitbandversorgung ein Standortfaktor ist, wird die SWU Telenet das Gebiet im Jahr 2015 auf bis zu 100 Mbit aufrüsten.

Diagramme zum Max-Eyth-Straße/Otto-Hahn-Straße

Unternehmensbefragung in Neu-Ulm 2010

Im Frühjahr wurden die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung im Bereich Starkfeld/Finninger Straße und Pfaffenweg aus dem Jahr 2010 vorgestellt.
Eine erste Unternehmensbefragung gab es 2009 bereits im Gewerbegebiet Flugplatz Schwaighofen. Beide Stadtverwaltungen sind der Auffassung, dass diese gebietsbezogenen Unternehmensbefragungen ein wichtiges Instrument der Bestandspflege sind, um frühzeitig Handlungsbedarfe in den einzelnen Gewerbegebieten identifizieren zu können und diese Gebiete auch im Sinne der Nachhaltigkeit dauerhaft attraktiv zu halten.
Die Standortbewertung zeigte, dass mit 47 % fast jeder zweite seinen Standort als gut oder sehr gut bewertet. Die Note befriedigend vergaben 30 %, die Note ausreichend 22 %. Die häufigste Bewertung ist mit 38 % die Note 2. Die Note 4 wurde nicht konzentriert an einer Stelle vergeben, sondern verteilt sich über alle Standortlagen. Damit ist mit rund 80 % der Befragten der weit überwiegende Anteil der Betriebe mit dem jeweiligen Standort zufrieden.

Diagramme zum Bereich Starkfeld, Finninger Straße und Pfaffenweg 2010

Unternehmensbefragung Schwaighofen 2009

Das Gewerbegebiet Flugplatz Schwaighofen ist nahezu vollständig belegt. Aus diesem Anlass wurde von der Wirtschaftsförderung im Frühjahr/Sommer 2009 eine Unternehmensbefragung durchgeführt.

Zwischen 1996 und 2009 haben sich dort 30 Betriebe mit insgesamt 37,8 ha angesiedelt. Damit sind aktuell 91 % des Gewerbegebietes bebaut. Darüber hinaus gibt es zwei Betriebe, die bereits gekauft, mit dem Bau aber noch nicht begonnen haben. Zwei weitere Grundstücke sind optioniert. 

Bisher wurden 1.530 Arbeitsplätze geschaffen, davon 331 Frauenarbeitsplätze. Ausbildungsplätze gab es im Sommer 2009 insgesamt 104. Rund ¾ der Betriebe sind Verlagerungen aus Neu-Ulm. Zusammen mit Ulm kommen demnach  95 % der Ansiedlungen aus dem Oberzentrum Ulm/Neu-Ulm. Dies belegt eindeutig, dass Ansiedlungspolitik in Gewerbegebieten wie überall in Deutschland vornehmlich den Erweitungsbedarf von bestehenden Betrieben befriedigt.  Dies ist als Bestandspflege eine wichtige Aufgabe kommunaler Wirtschaftsförderung.

Die Größenklassen der verkauften Grundstücke sind breit gestreut. Zusammengefasst suchten 60 % der Betriebe Grundstücke bis 10.000 m². Aber auch 40 % der Betriebe interessierten sich für Grundstücke zwischen 10.000 und 50.000 m². 27 % der Betriebe suchten Grundstücke bis zu 5.000 m².

Die meisten Betriebe (40 %) haben auf 250 bis 500 m² im Schnitt einen Arbeitsplatz geschaffen. Nahezu 1/3 haben sogar auf bis zu 250 m² einen Arbeitsplatz realisiert. Im Durchschnitt wurden auf 398 m² ein Arbeitsplatz realisiert. Die Arbeitsplatzwirkung kann insgesamt positiv beurteilt werden.

Rund 90 % der Betriebe haben bekundet, dass sie das Gewerbegebiet Flugplatz Schwaighofen als gut oder sehr gut bezeichnen. Die Betriebe waren vor allem mit der optimalen Lage, der Verkehrsanbindung und der flexiblen Grundstückswahl sehr zufrieden.

Diagramme zum Flugplatz Schwaighofen

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